Künstliche Intelligenz und Olympia in Deutschland
Bei der jährlichen Zusammenkunft der Verantwortlichen der Öffentlichkeitsarbeit von DSB, Landesverbänden und Jugend ging es am 7. März in Wiesbaden um zwei Schwerpunktthemen: Die Teilnehmer wurden von externen Referenten zu den Themen Künstliche Intelligenz und Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland informiert.
Nach der Begrüßung von Evi Benner-Bittihn, DSB-Vizepräsidentin Öffentlichkeitsarbeit, drehte sich alles um das brandaktuelle Thema Künstliche Intelligenz: Benedikt Schwier und Alexander Böhm von der Agentur adesso gaben den Teilnehmern zunächst einen Überblick über die Entwicklung, ehe sie tiefer in die Materie einstiegen: Prompts, KI-Agenten, Claude, Gemini oder Chat GPT waren Schlagworte, konkrete Anwendungsbeispiele, was die KI kann, welche rechtlichen Hinweise zu beachten sind und was auch für mögliche Gefahren drohen, wurden ebenso behandelt. Höhepunkt war u.a. ein rein von der KI kreierter Podcast zum Thema „Olympische Spiele in Deutschland“.
Und damit gelang auch nahtlos der Übergang in das zweite Thema, denn Niklas Pinsker vom Deutschen Olympischen Sportbund, konkret aus dem Ressort Olympiabewerbung, stellte anschließend den aktuellen Stand zu einer deutschen Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele für die Jahre 2036, 2040 oder 2044 vor. So gab es natürlich einen Überblick über die vier deutschen Kandidaten Berlin, Hamburg, Köln Rhein-Ruhr und München mit einem Schwerpunkt auf die Austragungsstätten der Bogen- und Schießsportwettbewerbe sowie den „Fahrplan“. Nach dem erfolgreichen Referendum in München mit sehr positivem Ausgang folgen nun die Referenden in Nordrhein-Westfalen („nur“ in den 17 beteiligten Städten) sowie in Hamburg. Am 4. Juni liegen die finalen Konzepte vor, am 26. September entscheidet eine außerordentliche Mitgliederversammlung in Baden-Baden, mit welchem Kandidaten Deutschland in das internationale Rennen geht.
Die Teilnehmer nahmen viele positive Eindrücke und sicherlich auch einige Anregungen für ihre Arbeit aus den beiden Vorträgen mit. Einziger Wermutstropfen war die geringe Beteiligung, nachdem vier Landesverbände kurzfristig ihre Teilnahme absagen mussten.
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