Bildung: Lehrreferenten der Landesverbände tagen in Wiesbaden
Vom 31. Juli bis 2. August kamen die Lehrreferentinnen und Lehrreferenten der Landesverbände zu ihrer jährlichen Arbeitstagung in Wiesbaden zusammen. Bis auf zwei entschuldigte Landesverbände nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus 18 Landesverbänden an der Veranstaltung teil. Geleitet wurde die Tagung von DSB-Vizepräsident Dieter Vierlbeck, der die Teilnehmenden begrüßte und über die Ergebnisse der Sitzung des DSB-Bildungsausschusses vom Vortag informierte.
Im Mittelpunkt der Beratungen standen die Weiterentwicklung der Aus- und Fortbildungsangebote sowie die Sicherung einheitlicher Qualitätsstandards. Es wurden neue Qualifizierungsstrecken für die Disziplinen Gewehr und Pistole sowie zusätzliche Ausbildungsinhalte für den Compoundbogen erarbeitet. Darüber hinaus ist die Entwicklung eines neuen Ausbildungsmoduls „Bundesliga“ für C-Trainer Leistungssport geplant. Dieses soll künftig die Besonderheiten des Ligawettkampfs praxisnah vermitteln.
Ein weiteres Thema war die fortschreitende Digitalisierung der Lizenzverwaltung. Neben dem Deutschen Schützenbund nutzen inzwischen zahlreiche Landesverbände die Veasy-Datenbank zur Verwaltung ihrer Kampfrichterlizenzen – analog zur Verwaltung der Trainer- und JugendBasis-Lizenzen.
Intensiv diskutiert wurden außerdem die Rahmenbedingungen für die Durchführung dezentraler Trainer-B-Ausbildungen in den Landesverbänden. In diesem Zusammenhang sollen die Qualitätsvorgaben für die C-Trainer-Ausbildung weiter konkretisiert und ergänzt werden, um bundesweit ein einheitlich hohes Ausbildungsniveau sicherzustellen.
Einen breiten Raum nahm zudem der Erfahrungsaustausch zu organisatorischen Fragen der Qualifizierung, zur besonderen Stellung der JugendBasis-Ausbildung innerhalb der anerkannten Schießsportverbände sowie zur Weiterentwicklung der Blasrohrinitiative ein. Grundlage der Diskussion war ein Konzept, das gemeinsam mit den Landesverbänden abgestimmt werden soll, in denen der Blasrohrsport bereits wettkampfmäßig betrieben wird. Ziel ist es, bundesweit einheitliche Technikvorgaben und Ausbildungsstandards für diese wachsende Disziplin zu entwickeln.
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